Das Paarungsrad

Die Paarung der Libellen ist einzigartig im Insektenreich. Hat ein Männchen ein Weibchen entdeckt, packt es dieses augenblicklich mit den Beinen und umklammert es anschliessend mit der Zange am Körperende an Kopf oder Vorderbrust (Tandem). Dann biegt das Männchen seinen Hinterleib nach vorne, um das hinter der Brust gelegene Begattungsorgan mit Sperma zu füllen, da die männliche Geschlechtsöffnung sich am Hinterleibsende befindet (Samenübertragung). Hat sich das Männchen wieder gestreckt, krümmt das Weibchen seinen Hinterleib nach vorn und verkoppelt dessen Ende mit dem Begattungsorgan des Männchens. So entsteht das herzförmige Paarungsrad. Nun pumpt das Männchen sein Sperma in die Geschlechtsöffnung des Weibchens. Nach erfolgreicher Spermaübertragung löst sich das Paarungsrad. Als Tandem aneinander gekoppelt fliegt das Paar zur Eiablage

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Paarungsrad Grosslibellen

Gemeine Heidelibelle

Paarungsrad Kleinlibelle

Grosses Granatauge

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