Flussregenpfeifer in Herne

Ein Flußregenpfeifer auf seinem Gelege!
Ein Flußregenpfeifer auf seinem Gelege!

Ursprünglich brütete der Flußregenpfeifer in Kiesbetten an Flussläufen, da seine Eier dort bestens getarnt sind. Aber gerade diese gibt es in unseren industrialisierten Städten, wo fast jeder Fluß begradigt ist nur noch sehr selten. Es galt also diesem Vogel ein Ersatzbiotop zu schaffen, damit er nicht völlig aus unserem Landschaftsbild verschwindet. Aus diesem Grund wurde in Herne  an einer der vielen Zechenbrachen, an denen man den Flußregenpfeifer beobachten kann mehrere kleine Kiesfläche aufgeschüttet. Das reichte diesen Tieren aus, um in dieser Stadt wieder als Brutvogel beobachtet zu werden. Mittlerweile gibt es in unserer Stadt sechs Brutpaare dieser Art, die alle erfolgreich für Nachwuchs sorgen.

Anschütten der Kiesfläche
Anschütten der Kiesfläche
Bestens getarnt! Gelege des Flußregenpfeifers mitten in der angeschütteten Kiesfläche.
Bestens getarnt! Gelege des Flußregenpfeifers mitten in der angeschütteten Kiesfläche.

Dem NABU Stadtverband Herne wurde 1989 der europäische Umweltpreis für diese Maßnahme verliehen.

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