am 19.12.2013

Foto: Claus Schäfer
Foto: Claus Schäfer
Foto: Claus Schäfer
Foto: Claus Schäfer

Was passiert, wenn großartige Landschaften, dramatische Lichtstimmungen, und ein perfekter Landschaftsfotograf aufeinander treffen - das durften wir beim letzten Naturfototreff des Jahres erleben. Claus Schäfer hat Schottland schon mehrmals bereist und hat sich dabei offenbar in das Land verliebt. Den Eindruck vermittelt er jedenfalls mit der Fülle seiner eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen. Von der Küste ins Hochland, zu den den inneren und äußeren Hebriden und auch zu den Orkneys haben ihn seine Reisen geführt.

Foto: Claus Schäfer
Foto: Claus Schäfer

Seine Bilder sind immer perfekt komponierte Landschaftsszenerien und immer gelingt es ihm, die dramatischste Beleuchtung abzuwarten. Bilder, die an Gemälde erinnern, emotional berühren und die nur im Licht des Nordens so entstehen können.
Auf nach Schottland wird sich so mancher Zuschauer gedacht haben - und das hat Claus Schäfer mit diesem gelungenen Vortrag zum Jahresabschluss vielleicht sogar so beabsichtigt!

Foto: Claus Schäfer
Foto: Claus Schäfer

Text: W. Keßler

in der NaturFotto 12/13

Auszeichnung für Petra Barwe

Wer Bewegung im Bild bewusst als Gestaltungsmittel einsetzt, wird sich intensiv mit der Wirkung unterschiedlich langer Belichtungszeiten auf die Wiedergabe von Bewegungsabläufen auseinandersetzen. Gelungene Ergebnisse dieser Auseinandersetzung zeigen die Beispiele der Lesergalerie.- So die Vorankündigung und Aufgabenstellung der Redaktion

 

Ein Bild dieser gelungenen Ergebnisse wurde von Petra Barwe (NABU-Dortmund und Mitglied der ersten Stunde "Naturfotofreunde NABU-Herne") eingereicht.

 

Hier: Text und Foto der Veröffentlichung

In Fotos bewegt sich - sieht man von den Wackelbildern auf Postkarten oder Lesezeichen mal ab - eigentlich nichts. Dennoch ist es durchaus möglich in einem solch starren Bild dem Betrachter einen Eindruck von Bewegung zu vermitteln. Das kann durch lange oder kurze Belichtungszeiten oder auch durch die Kombination aus relativ langen Belichtungszeiten mit einer Kamerabewegung erfolgen. Über die Länge der Belichtungszeit hat der Fotograf einige Möglichkeiten, Bewegungsabläufe schneller oder langsamer erscheinen zu lassen. Wer Bewegung im Bild bewusst als Gestaltungsmittel einsetzt, wird sich intensiv mit der Wirkung unterschiedlich langer Belichtungszeiten auf die Wiedergabe von Bewegungsabläufen auseinandersetzen. Gelungene Ergebnisse dieser Auseinandersetzungen zeigen die Beispiele dieser Lesergalerie. In ihrer Unterschiedlichkeit geben sie auch eine Vorstellung davon, wie breit das Themenspektrum ist, in dem sich die Dynamik einer Bewegung buchstäblich festhalten lässt.

Foto: Petra Barwe
Sanderlinge auf der Düne

Die mitgezogene Kamera lässt das Licht am Strand zu goldenen Streifen werden. Petra Barwe aus Dortmund gelang diese Bewegungsstudie.

„Ich bin das erste Mal im Dezember auf Helgoland und ein besonders schöner Tag neigt sich dem Ende. Die letzte Fähre, die mich zurück zur Insel bringen soll, musste erreicht werden. Schade, denn nun erscheint alles im goldenen Licht. Nur wenige Minuten bleiben mir noch. In diesem Moment sehe ich ein kleines Rinnsal am Strand, in der sich die untergehende Sonne spiegelt. Schnell stelle ich mein Stativ in die Richtung und die Kamera ein. Plötzlich erblicke ich Sanderlinge, die in Windeseile über den Strand laufen. „Hoffentlich laufen sie durch das Rinnsal", schießt es mir durch den Kopf. Sekunden später kommen sie. Zwei, drei Mal auf den Auslöser gedrückt und sie waren verschwunden. Dieses Foto gefällt mir besonders, weil es jedes einzelne Individuum in seiner typischen Art, mit fliegenden Beinchen in einem besonders schönen Licht zeigt".

APS-C-DSLR / 300mm / 1/20 sec / f 22 / ISO 160

am 21.11.2013

Entgegen unserer Gewohnheit, haben wir keinen Fotovortrag gesehen und auch keine Bildbesprechung durchgeführt.

Der Grund war, dass unser Freund Helmut Wiszik, gewaltsam aus dem Leben gerissen wurde.

Die Naturfotofreunde waren sich einig, in Gedenken an Helmut, einen Film von ihm über Äthiopien anzuschauen. Das Land, in dem er Opfer eines Gewaltverbrechens wurde..

am 17.10.2013

Portugal mal anders

B. Handy
Pinien im Sonnenuntergang
B. Handy
Samtkopfgrasmücke

Die Vogelwelt der Algarve
Der Naturfototreff am 17.10.2013 war wieder einmal besonders gut besucht. Das war sicherlich dem angekündigten Vortrag von Brigitte Handy über die Vogelwelt der Algarve zu verdanken. Brigitte hat das Gebiet bereits mehrfach und zu verschiedenen Jahreszeiten bereist und erkundet.  Dabei ist eine eindrucksvolle Sammlung sehr gelungener Fotografien der dortigen Vogelwelt entstanden. Einen repräsentativen Querschnitt davon bekamen wir an diesem Abend, von Brigitte fachkundig kommentiert, zu sehen.
Selbst gesammelte Erfahrungen, Ortskenntnisse und Begeisterung für dieses Gebiet machten die Ausführungen ausgesprochen interessant.
Besonders, weil Brigitte  auch aus ihren Lieblingsplätzen mit besten Fotogelegenheiten kein Geheimnis machte.

Das machte echt Lust darauf, selbst einmal die Algarve fotografisch zu erkunden. Für alle, die sich für so etwas interessieren, hat Brigitte noch mehr Tipps und Tricks unter www.handybirds.de anzubieten. Und die sind bestimmt sehr wertvoll!
Dieser anregende, interessante und durch persönliche Erfahrungen geprägte Vortrag wurde dann auch mit verdientem, heftigem Aplaus belohnt.

 

Text: W. Keßler

B. Handy
Sandregenpfeifer
B. Handy
Zwergdommel

Die nachfolgende Bildbesprechung brachte auch wieder einige schöne und gute Bilder hervor:

am 19.09.2013

E. u. W. Postler
Bronzene Prachtlibelle

Bei unserem Naturfototreff am 19.9.  durften wir das Ehepaar Elisabeth und Wolfgang Postler begrüßen. Die beiden sind ausgemachte Experten in Sachen Libellen und hatten sich bereit erklärt, in unserem Kreis ihren Vortrag "Libellen stellen sich vor" zu präsentieren. Es waren nicht nur die vielen hervorragenden Libellenaufnahmen, die begeistern konnten. In klarer Gliederung wurde die Systematik der Libellen, ihre Entwicklung und Lebensweise dargestellt. Auch zu ihren verschiedenen Lebensräumen und den dazugehörigen Arten gab es Erläuterungen in Wort und Bild.

E. u. W. Postler
Gebänderte Prachtlibelle
E. u. W. Postler
Gekielter Flussfalke

Seltene Libellenarten und "Ausländer", verbunden mit Hinweisen zur Bestimmung rundeten das Thema ab. Und auch Empfehlungen zur Fotografie von Libellen fehlten nicht. Alles in Allem mit Sicherheit eine Bereicherung für uns alle. Fundiertes Expertenwissen so klar, verständlich, lehrreich und dennoch unterhaltsam vermittelt zu bekommen ist keine Selbstverständlichkeit. Unser Dank und anhaltender Applaus sollten das zum Ausdruck bringen.

E. u. W. Postler
Scharlachlibelle

Fotos: Elisabeth und Wolfgang Postler

Text: Wolfgang Keßler

Bilder von der anschließenden Bildbesprechung

in NaturFoto 09/13

Auszeichnung für Jörg Vedder

J. Vedder
Mauereidechsen

Die Redaktion des Magazins "NaturFoto" wählt jeden Monat die besten Fotos zu einem bestimmten Thema aus und veröffentlicht diese.

Das Foto "Mauereidechsen" von Jörg Vedder hat es unter dem Thema "Reptilien" in die Septemberausgabe geschafft.Hier: Text und Foto der Veröffentlichung.

Auch mitten im Ruhrgebiet fühlen sich Mauereidechsen offenbar wohl. Jörg Vedder aus Dortmund gelang das schöne Doppelportrait der flinken Echsen.

„Das Foto der beiden Mauereidechsen entstand im Duisburger Hafen. Nicht gerade der Ort wo man die kleinen Drachen erwartet. Die ersten Tiere sind dort wohl vor ein paar Jahren ausgesetzt worden. Mit der Zeit hat sich dort eine große Population der Mauereidechsen entwickelt. Bei der Mauer handelt es sich um eine gepflasterte Mauer, was auf dem Foto nicht zu erkennen ist, da ich einen sehr tiefen Aufnahmestandpunkt gewählt hatte.

Die Kamera lag auf einem Bohnensack direkt auf der Mauer. Da es nicht sehr warm und die Sonne sich nur sehr selten zeigte, waren die Tiere sehr träge und man konnte sich sehr gut vorarbeiten. Nach etlichen Einzelaufnahmen ergab sich die Möglichkeit zu diesem Doppelportrait. Großen Wert habe ich darauf gelegt, dass die Augen beider Echsen in der Schärfeebene liegen."

APS-C-DSLR/180 mm/ 1/60 sec/f /11/ISO 400

am 15.08.2013

Trotz drückender Luft, haben sich wieder die Naturfotofreunde zusammen gefunden, um ihre Erfahrungen an Hand ihrer Bilder , wie in der Bildgalerie zu sehen, auszutauschen.

am 18.07.2013

19 Naturfotografen/innen haben sich heute bei sommerlichen Temperaturen eingefunden, um ihre Bilder zubesprechen.

Eine Auswahl befindet sich in der Fotogallerie.

am 20.06.2013

Schweden - Eine spätsommerliche Reise in endlose Wälder, zu Birkhühnern und Rentieren

So lautete der Titel von der Bild-, Ton- und Filmschau, die uns Wolfgang und Monika Keßler präsentierten. In der Präsentation wurde uns Schweden und seine fast unberührte Natur gezeigt.

 

Anschließend waren folgende Bilder in der Vorlage zur Besprechung.

am 16.05.2013

Zingst und Rügen 2013, wo sind die Kraniche geblieben

Beim Naturfototreff am 16.05.2013.zeigte uns Udo Kirchhoff Fotos von der deutschen Ostseeküste, die er von seiner im Frühjahr 2013 stattgefundenen Fototour mitbrachte.

Die mit viel persönlichen Engagement enstandenen Fotos zeigten die Steilküste auf Rügen und den "Tanz der Kraniche" in der Umgebung von Zingst. Seine Schilderung der Umstände und Schwierigkeiten vor Ort, um überhaupt diese Fotos "schießen" zu können, rundeten den informativen Vortrag ab.

Unsere traditionelle Bildbesprechung brachte wieder einige Erkenntnisse zu Tage.

am 18.04.2013

Obwohl es Frühling wird in Deutschland lassen wir uns von Monika und Wolfgang Kessler optisch in den Winter von Finnland versetzen. Sie zeigen uns die Winterlandschaft Finnlands von Februar 2013 und die Nordlichter.

Ein Farbenspiel das seines gleichen sucht.

In der anschließenden Bildbesprechung, ist auch mal wieder viel Lob verteilt worden denn der Anteil der erforderlichen Verbessserungen war heute recht klein.

(siehe nachfolgende Fotos)

am 21.03.2013

heute haben wir folgende Bilder besprochen:

am 17.02.2013

Eingangs zu unserer monatlichen Bildbesprechung zeigte Helmut Gierok in zwei kurzen Bildvorträgen Fotos von den Nordfriesischen Inseln Föhr und Amrum sowie der Hallig Hooge. Diese Bilder entstanden im schneereichen und kalten Winter 2010/11.

 

Im zweiten Vortrag sahen wir einige Bilder vom Lake Powell, dem zweitgrößten Stausee der USA. Dieser entstand durch den 1963 errichteten Glen Canyon Staudamm, der hier im Grenzgebiet von Utah und Arizona den Colorado aufstaut und dem in der Nähe liegenden Antilope Canyon, der der meistbesuchte Kluft-Canyon der USA ist.

am 17.01.2013

Foto: W. Kessler "winterliche Stranderlebnisse"
Foto: W. Kessler "winterliche Stranderlebnisse"

Nachdem uns Monika und Wolfgang Kessler eine Foto- und Videoschow von Ihrem Helgolandtrip vom Dezember 2012 mit dem Titel "winterliche Stranderlebnisse" vorgeführt und uns alle Fragen zum Thema "Winter auf Helgoland" beantwortet haben, sind wir zu unserer Bilderbesprechung, unter der Leitung von Claus Schäfer, gekommen.

 

 

Eine Auswahl der vorgelegten Bilder.

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