Naturfototreff

am 15.10.2015

Bei so trübem, regnerischen Wetter wie am vergangenen Donnerstag gibt
es eigentlich keine bessere Alternative wie den Naturfototreff beim
Nabu Herne zu besuchen. Denn dort wurde an diesem Abend eine besonders
informative Veranstaltung geboten.
Peter Meßler demonstrierte und erklärte ausführlich seinen Workflow
zur Entwicklung von RAW-Bildern anhand des Photoshopmoduls Camera
RAW. Trotz der vielen Regler und Menues ist das Programm nahezu
intuitiv zu bedienen. Zumal die Auswirkung jeder vorgenommenen
Änderung sofort sichtbar wird.
Und wie fast immer bei Photoshop kann auch mit Camera RAW ein
bestimmtes Ergebnis auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden. Der
demonstrierte Workflow war daher sicher nicht nur für Einsteiger
interessant; auch bereits relativ geübte Anwender werden die eine oder
andere neue Anregung für sich entdeckt haben.
Bei künftigen Naturfototreffen wollen wir Camera RAW dazu nutzen,
Anregungen, die sich in den Bildbesprechungen ergeben, direkt auf ihre
Wirkung zu überprüfen. Das ist auch mit JPG-Bildern machbar, wobei es
nicht um die endgültige Entwicklung des Bildes gehen kann und soll.
Die Effektivität unserer Diskussionen dürfte so noch deutlich zu
steigern sein.
Foto: W. Keßler
Foto: W. Keßler
Foto: N. Kilimann
Foto: N. Kilimann
Foto: G. Dudde
Foto: G. Dudde
Foto: P. Barwe
Foto: P. Barwe
Foto: W. Heller
Foto: W. Heller
Foto: F. Röwer
Foto: F. Röwer
Foto: K. Sasse
Foto: K. Sasse
Foto: B. Handy
Foto: B. Handy
Foto: H.-P. Meßler
Foto: H.-P. Meßler
Als Augenschmaus erwiesen sich die nach dem Vortrag zur Diskussion
gestellten Bilder der Teilnehmer. Zu begründen, was genau die Qualität
eines Bildes ausmacht, war mitunter ebenso spannend wie mögliche
Optimierungspotentiale zu ergründen.

Text: W. Keßler

am 17.09.2015

Foto: W. Keßler
Foto: W. Keßler
Regen, Staus auf allen Wegen und 
eine kurzfristig angekündigte Programmänderung waren für eine
ansehnliche Zahl Unentwegter kein Grund dem Naturfototreff am 17.9.
fern zu bleiben. Los ging es mit einem Bildbericht von
Monika und Wolfgang Keßler über ihre
Bulgarienreise die sie, zusammen
mit Klaus Sasse, mit ihren Caming-
bussen im vergangenen Mai unternommen hatten. Über spannende Beobachtungen besonders der Vogelwelt war zu berichten, aber auch über eher nachdenklich stimmende Eindrücke.
Daran schloss, sich wie gewohnt, die Bildbesprechung an. Die
entwickelte sich an diesem Abend zu einer besonders intensiven,
anregenden Diskussion. Dabei kam eine interessante, eigentlich
naheliegende Idee auf. Bei einem der nächsten Treffen sollten einmal
mit Photoshop (oder Lightroom) die Anregungen aus den
Diskussionsbeiträgen direkt umgesetzt und visualisiert werden. Daraus
könnte unseren Bildbesprechungsabenden eine neue Qualität erwachsen
und gleichzeitig könnten Tipps und Tricks der Bildbearbeitung
vermittelt werden.
Man darf gespannt sein.

am 20.08.2015

Foto: H.-P. Meßler
Foto: H.-P. Meßler
Trotz des schönen Sommerwetters hatte wieder eine ansehnliche Anzahl
Naturfotofreunde den Weg zu unserem Treffen gefunden.

Den Vortrag des Abends bestritt Peter Meßler mit einer etwa
20minütigen Tonbildschau über Texel, worüber er und Petra Barwe
bereits vor einem Jahr berichtet hatten. Wer sich daran noch erinnert,
wird bemerkt haben, wie unterschiedlich das Erscheinungsbild der Insel
ist, wenn man sie zu unterschiedlichen Jahreszeiten besucht (2014 im
Juni, 2015 im Mai).Und das gilt für die Landschaft, Flora und Fauna
gleichermaßen.Vielleicht lernen wir durch Peter Texel im Lauf der Zeit
ja zu allen Jahreszeiten kennen...
Für die anschließende Bildbesprechung lagen dieses Mal 16 Beiträge
vor. Unterschiedliche Stile, Motive und Bildauffassungen waren, wie
üblich, zu sehen und zu diskutieren. Auf gewohnt hohem Niveau. Einige
Bilder regten besonders zur Erörterung der gestalterischen
Möglichkeiten mit Photoshop an. So gut und mitunter notwendig ihr
Einsatz ist- einig war man sich darin, dass eine Verfälschung eines
Naturfotomotivs immer ausgeschlossen bleiben muss.
Gelungene Präsentationen und inspirierende Gespräche werden dafür
sorgen, dass unsere Naturfototreffs auch weiterhin interessant und
besuchenswert bleiben.

Text: W. Keßler

am 16.07.2015

Foto: Daniel Segelcke
Foto: Daniel Segelcke
Foto: Daniel Segelcke
Foto: Daniel Segelcke
Nach längerer Pause durften die Naturfotografen-
freunde wieder einmal Daniel Segelcke in ihrer
Runde begrüßen. Und zwar nicht nur als
Besucher, sondern als Referent. Mit durchweg
eindrucksvollen Bildern zeigte Daniel einen
Querschnitt seiner fotografischen Akltivitäten der letzten Jahre. Seine Bilder wusste er mit
interessanten Sach- und Technikinformationen zu
verbinden. Da waren zunächst Unterwasseraufnahmen mit
auffallender Tiefenwirkung zu bestaunen, die mit
einer Actionkamera entstanden sind - eher ungewöhnlich in der Unterwasserfotografie.
Interessant auch seine Anregung zur
Schwarz- Weißumwandlung von geeigneten
Motiven, was mitunter ganz neue Bildaussagen
ermöglicht. Schließ
Ilich haben seine Beispiele zum Einsatz der HDR-Technik in der Landschaftsfotografie gezeigt, dass dabei Werke im Grenzbereich zwischen Naturfotografie und künstlerischer Interpretation entstehen können.
Foto: Daniel Segelcke
Foto: Daniel Segelcke
Foto: Daniel Segelcke
Foto: Daniel Segelcke
Foto: Daniel Segelcke
Foto: Daniel Segelcke
Alles in Allem ein Vortrag, aus dem sicher jeder Anregungen für
eigenes Tun aufnehmen konnte.

Anschließend übernahm Daniel auch noch die Besprechung der
eingereichten Bilder der Teilnehmer. Dabei gab es nur wenig zu
"bemeckern". Zusammengefasst war das ein gelungener Abend nach dem
jeder zufrieden nach Hause gehen konnte.


Text: W. Keßler

am 18.06.2015

Foto: G. u. G. Hübner
Untere Havel
Foto: G. u. G. Hübner
Gänserastplatz Gülper See
Foto: G. u. G. Hübner
Gewinner der Renaturierung- der Flußregenpfeifer
Bei unserem Fototreff 
am 18. 6. 2015 konnten wir als
Gäste und Referenten das Ehepaar
Hübner aus Rathenow im Havelland
begrüßen. Gerade erst zu einem Besuch
eingetroffen, waren sie
dankenswerter Weise bereit, uns
ihre interessante, schöne
Heimatregion vorzustellen. Aus dem Referat sprachen
Erfahrungen und intensive
Kenntnisse aus ihrer jahrzehntelangen aktiven Arbeit im Kranich- und
Naturschutz. Aber es ging nicht nur um Daten, Fakten und Sachinformationen
sondern auch um persönliche Erlebnisse und Begegnungen aus vielen
Jahren. Mit dabei war stets die Kamera und so gab es reichlich Bilder recht seltener und ungewöhnlicher Situationen und Perspektiven zu bewundern. Gerade durch diese persönlichen Erlebnisse war der Vortrag auch in der Ausführlichkeit stets abwechslungsreich, interessant und unterhaltsam. Vor allem aber sollte der Abend als Anregung gedient haben, das Havelland einmal selbst zu erkunden.
Foto: G. u. G. Hübner
Großtrappentrupp im NSG Havelländisches Luch
Foto: G. u. G. Hübner
Herbstrast der Kraniche
Anschließend fand, wie gewohnt, unsere Bildbesprechung in bewährter
Form statt. Das durchweg hohe Niveau der gezeigten Arbeiten muss
inzwischen wohl nicht mehr besonders erwähnt werden. Erfreulich, dass
es trotzdem immer wieder interessante Diskussionsbeiträge gibt, die in
eigene künftige Aktivitäten einfliessen können.

Text: W. Keßler

am 21.05.2015

Obwohl das Pfingst-Wochenende vor der Tür stand, trafen sich die Naturfreunde des NABU-Herne wie gewohnt am Donnerstag den 21.Mai 2015 um 19 Uhr im Haus der Natur auf der Finckestraße.


Die Beteiligung fiel diesmal etwas mau aus – ob das am verlängerten Wochenende lag? Was auch immer die Gründe waren, den Nicht-Anwesenden entging ein spannender Vortrag. Denn mit Uwe Hilsmann hatte sich im Vorfeld ein erfahrener Hobbynaturfotograf bereiterklärt, das Treffen zu moderieren.

Foto: Uwe Hilsmann
Foto: Uwe Hilsmann
Foto: Uwe Hilsmann
Foto: Uwe Hilsmann

Den anwesenden Fotofreunden zeigte Uwe eine Auswahl seines Könnens anhand einiger Fotos, mit deren Motiven er bewies, dass die nähere Umgebung nicht nur äußerst sehenswert, sondern dazu auch noch sehr fotogen ist: Man muss eben nicht immer eine halbe Weltreise auf sich nehmen, um schöne Fotomotive zu finden. Was nicht heißt, dass Uwe nicht auch einige Schnappschüsse seiner zahlreichen Fotoexkursionen im Gepäck hatte und diese auch gerne den interessierten Teilnehmern vorführte.

Foto: Uwe Hilsmann
Foto: Uwe Hilsmann
Foto: Uwe Hilsmann
Foto: Uwe Hilsmann

am 16.04.2015

 

Im Anschluss konnten sich die Anwesenden dann noch den ein oder anderen Kniff in Sachen Bildbearbeitung von Uwe abschauen und direkt an ihren Bildern anwenden.

Wer diesen spannenden Abend, der wie im Flug verging, verpasst hat, der kann Uwes Bilder auch auf seiner Internetseite bestaunen, wo der talentierte Naturfotograf darüber hinaus auch Workshops anbietet:

Startseite - augenblicke-in-der-natur

Die Bilder der Fotofreunde gibt es hingegen direkt im Anhang:

 

Text: Stefan Stöckmann u. H.-P. Meßler

Der Naturfototreff im April, wie üblich am dritten Donnerstag des
Monats, ist gelaufen. Vielleicht lag es am schönen Wetter, am Fußball
oder sonst etwas - jedenfalls fanden nur relativ wenige Unentwegte den
Weg dort hin. Und die werden ihr Kommen kaum bereut haben.
Foto: U. Wienands
Foto: U. Wienands
Zum Auftakt des Abends zeigte Ulrich Wienands zwei  Bildpräsentationen.
Zunächst zum herbstlichen Kranichzug in Mecklenburg Vorpommern.
Anschließend ging es nach Ghambia mit bemerkenswerten Fotos von der
Vogelwelt, dem Fluß und den Menschen, die dort leben.
Foto: U. Wiernands
Foto: U. Wiernands
Daran schloss sich die übliche Bildbesprechung an. 18 Bilder zu ganz
unterschiedlichen Thematiken waren zu besprechen. Aus den dazu erfolgten
Diskussionsbeiträgen kann auf das durchweg hohe Niveau der vorgelegten
Arbeiten geschlossen werden.

Foto: H.-P. Meßler
Foto: H.-P. Meßler
Zum Abschluss berichtete Peter Meßler 
von einer NABU-Tagung in Hamburg, an der Petra Barwe vom Nabu Dortmund
als Referentin beteiligt war. Zusammen mit den Bildern einer
anschließenden Stadtbesichtigung gestaltete Peter das Event zu seiner
ersten mit mobjects programmierten Schau.
Foto: P. Barwe
Foto: P. Barwe

am 19.03.2015

Das man Bilder auf unterschiedliche Weise präsentieren kann, erleben
wir bei unseren Naturfototreffen immer wieder. Gerade hochwertige
Bilder verlangen geradezu nach der elegantesten, aber auch
aufwendigsten Lösung durch den Einsatz eines professionellen
Präsentationsprogrammes.
Wie ein solches Programm in seinen Grundzügen funktioniert, welche
Möglichkeiten es in verschiedenen Ausbaustufen bietet, welche Kosten
damit verbunden sind und viele weitere Aspekte beleuchtete Claus Sasse
in einem gut halbstündigen Vortrag am Beispiel von dem Programmsystem
mobjects.
So weit der theoretische Teil.
Petra Barwe lieferte die Praxis dazu.
Sie arbeitet erst seit wenigen Wochen mit mobjects und zeigte ihr
"Erstlingswerk", eine etwa 2minütige Kurzschau über Kegelrobben auf
Helgoland. Mit zahlreichen Effekten und taktgenauer Vertonung
demonstrierte sie damit gekonnt, dass man sich in ein solches Programm
durchaus rasch einarbeiten und sehenswerte Tonbildschauen erstellen
kann! Ein  Anreiz für alle, die ihre schönen Bilder angemessen
präsentieren möchten.

Zur anschließenden Bildbesprechung waren 26 Bilder eingereicht. Wie
gewohnt in großer Motivvielfalt und auf technisch hohem Niveau. Für
einen angeregten Meinungsaustausch und Diskussionen war damit gesorgt.
Nachfolgend, wie üblich, eine Auswahl der Bilder des abends.

Text: W. Keßler

am 19.02.2015

Bei unserem Naturfototreff im Februar durften wir Dirk Vorbusch als
Referenten und Moderator begrüߟen. Dirk stellte sich zunächst
persönlich als Naturfotograf und als Leiter der hiesigen
GDT-Regionalgruppe vor.
Alle Bilder auf unserer Homepage unterliegen dem Urheberrecht !
Sollte Interesse an Bilder oder Seminare von Dirk Vorbusch bestehen,
bitte schaut auf seine Homepage :
Internet: http://www.vorbusch.de
e-mail:
naturfotografie@vorbusch.de
Foto: Dirk Vorbusch
Foto: Dirk Vorbusch
Anschlieߟend präsentierte er einen Querschnitt seines
naturfotografischen Schaffens anhand hervorragender Bildbeispiele.
Auch seine Arbeitsweise, das "making off", wurde gezeigt, ud brachte
eine persönliche Note in den Vortrag. 
Foto: Dirk Vorbusch
Foto: Dirk Vorbusch
Unverkennbar ist die hochprofessionelle Entwicklung seiner Bilder bezüglich
Schärfung und Rauschreduzierung. Ein ausgesprochenes Markenzeichen
von Dirk. Mit extremen Zooms bis in feinste Bilddetails wurde das Ergebnis
seiner akribischen Arbeitsweise überzeugend demonstriert!
Foto: Dirk Vorbusch
Foto: Dirk Vorbusch
Wie üblich, fand anschlieߟend die Besprechung der 25 von den
Teilnehmern vorgelegten Bilder statt. Dankenswerter Weise übernahm
Dirk auch hier die Aufgabe des Moderators. Ohne die Aspekte der
Bildgestaltung zu vernachlässigen setzte er auch hier einen
Schwerpunkt mit Hinweisen auf mögliche Verbesserungen durch eine
ausgefeiltere Schärfung und Rauschreduzierung. Ein Gesichtspunkt, der
bisher in unserer Runde noch nicht in der Deutlichkeit thematisiert
wurde. Sicher fühlt sich der eine oder andere Teilnehmer aus unserer
Runde dadurch angeregt, sich auch einmal näher mit diesen Themen zu
beschäfttigen.

Mit Dank an den Referenten und der Hoffnung, dass sich weitere
Kontakte ergeben mögen, ging der Abend zu Ende.

Text: W. Keßler

am 15.01.2015

Vermutlich haben schlechtes Wetter und zeitgleich ablaufende
Veranstaltungen für einen relativ geringen Besuch des ersten
Naturfototreffens des neuen Jahres gesorgt. Dafür durften wir gleich
vier "neue Gesichter" in unserer Runde begrüßen. Die hatten rechtzeitig
den WDR eingeschaltet !
So kamen 16 Teilnehmer zusammen.
Zur Einstimmung zeigten Monika und Wolfgang Keßler zwei kurze
Bildsequenzen, die im zurückliegenden Jahr bei der Beobachtung der
heimischen Vogelwelt entstanden. Adler, Milane & Co über dem Malchiner
See (Mecklenburg Vorpommern) und der herbstliche Vogelzug an der
niedersächsischen Wattenmeerküste.

Anschließend ging es, wie gewohnt, mit Bildbesprechungen weiter. 16
Fotografien von 8 Fotografen deckten eine große Bandbreite an
Bildsprachen und Bildauffassungen ab. Von grafischen
Schwarz-Weißeffekten bis zu künstlerisch verfremdeten Naturmotiven
reichte das Spektrum. Dabei kam die klassische Naturfotografie von
Makro bis Action aber keineswegs zu kurz.
Trotz des beachtlichen Niveaus der Aufnahmen gab es genug Raum für
Diskussionen und Anregungen zu technischen und gestalterischen Aspekten.
Daraus konnte sicher jeder Teilnehmer für sich neue Ideen und Impulse
ziehen.
Alles in allem eingelungener Start in ein neues Jahr Naturfototreff beim
NABU-Herne.

Text: W. Keßler

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