Samstag, den 22.06.2013

Vogelexkursion in der Medebacher Bucht

Die abwechslungsreiche Landschaft sind beherbergt viele seltene Vogelarten.
So leben in der extensiv genutzten Kulturlandschaft u.a. Neuntöter
und Raubwürger. Braunkehlchen kann man in den Nuhnewiesen beobachten.
In den Buchenwäldern des Rothaargebirges gibt es bedeutsame
Brutbestände von Grauspecht, Raufußkauz, Sperlingskauz, Rotmilan,
Schwarzspecht und Schwarzstorch. An den Fließgewässer sieht man oft
einen Eisvogel und auch der Schwarzstorch kommt dort regelmäßig zur
Nahrungssuche.

Verbindliche Anmeldung erforderlich bis 1 Woche vorher, Teilnehmerzahl:
5 bis 15; Kostenbeitrag 4,- € NABU-Mitglieder frei; Die Anreise zu den
jeweiligen Exkursionsgebieten erfolgt privat. Treffpunkte und Uhrzeiten
werden nach Anmeldung bekannt gegeben (Abfahrt ab Herne 7 Uhr) -
Fachkundige Exkursionsleitung: Michael Jöbkes, Recklinghausen

Samstag, den 22.06.2013

Vogelexkursion in der Medebacher Bucht

Pünktlich um sieben Uhr srarteten die  sieben Exkursionsteilnehmer und Tourguide Michael Jöbges zur geplanten Vogelexkursion. Trotz leerer Straßen am Samstag Morgen sind es rund zei Stunden Fahrzeit bis zur Medebacher Bucht, die sich so etwa von Winterberg bis zur Landesgrenze nach Hessen erstreckt. Eine reich strukturierte, vielgestaltige Landschaft in der etliche Schutzgebiete eingerichtet worden sind um - neben anderem -  die ausgedehnten Mähwiesen mit ihrer artennreiche Flora und Fauna erhalten zu können.
Vom Parkplatz am Ortsrand von Hallenberg ging es los und die wenig aussagekräftige Erläuterungstafel zum Gebiet konnte uns nicht davon abhalten die Nuhnewiesen auf einem gut drei Kilometer langen, bequemen Rundweg zu erkunden. Schließlich hatten wir Michael dabei, der uns orts- und fachkundig informierte und führte.  Die Nuhnewiesen gehören zu den interessantesten und wertvollsten Bereichen der Medebacher Bucht. Ihre herausragende Besonderheit sind die zahlreich  vorkommenden Braunkehlchen, die wir auf dem gesamten Rundweg immer wieder mit dem Fernglas entdecken und beobachten konnten. Besondere Highlights waren eine ganze Braunkehlchenfamilie in ihrem Revier und die Beobachtung eines weiteren Vogels bei dem Fang einer für ihn fast zu großen Raupe!
Nicht zu übersehen waren auch Feldlerchen. Rotmilane kreisten immer wieder über uns am Himmel und sogar die Silhuette eines Schwarzstorchs tauchte in der Ferne auf.
Neuntöter und der noch seltenere Raubwürger zeigten sich dagegen an diesem Tag nicht, obwohl das Biotop für sie durchaus günstige Lebensbedingungen bereit hält. Als Ausgleich gab es eine reichhaltige Wiesenflora zu entdecken und der Wettergott verzichtete wohlwollend auf den bereits angedrohten Regen.

Nach kurzer Rast führte uns Michael zu einem weiteren Aussichtspunkt mit weitem Rundblick in das Sauerland. Trotz geeignetem Biotop zeigte sich aber auch hier kein Neuntöter - dafür eine prächtige Goldammer. Der letzte Punkt der Exkursion führte auf recht abgelegenen Wegen zu einem ganz anderen Landschaftstyp. Urige, hoch aufragende Buchenwälder, Heimat zahlreicher Spechtarten und  großer Rotwildbestände. Auch die hielten sich zwar verborgen, aber eine schöne, kurze Waldwanderung rundete den Exkursionstag ab, der allenTeilnehmern sicher  neue Eindrücke und Erkenntnisse gebracht hat.

 

Text: W. Keßler

Donnerstag, den 20.06.2013

Naturfototreff

- Haus der Natur, Herne - Uhrzeit: 19.00 Uhr

Montag, den 17.06.2013

Exkursion zur Steinkauz-Beringung

Text siehe 03.06.2013

Montag, den 17.06.2013

Exkursion zur Steinkauz-Beringung

Am Montag, den 17.06.2013 um 17:00 Uhr, trafen wir uns, um nach Billerbeck ins Münsterland zu fahren. Dort wollten wir die Beringung von jungen Steinkäuzen miterleben.
Das Wetter machte uns ein wenig Sorgen, denn es fing leicht an zu regnen. Die Erinnerung an das letzte Jahr wurde wach, es hatte damals aus allen Löchern gegossen. Doch kurz vor unserem Ziel riss der Himmel auf und wir durften einen schönen Frühsommerabend erwarten. In Billerbeck angekommen, haben sich alle noch ein wenig beim örtlichen Bäcker gestärkt, denn es sollte ein langer Abend werden.
Unser Exkursionsleiter Winni Rusch, der seit 1981 im Kreis Coesfeld erfolgreich das Artenschutzprogramm „Steinkauz"  durchführt, begrüßte uns herzlich. Auf kurzem Wege ging es dann weiter zu einer Streuobstwiese, die am Stadtrand von Billerbeck liegt. Vor Ort berichtete er von seinem Steinkauzschutzprogramm und erklärte, dass die Grundvoraussetzung für eine effektive Schutzmaßnahme eine großflächige Bestandserfassung des Steinkauzes ist. Die Kartierung erfolgt mit Hilfe topographischer Karten, um die Standorte der Brutplätze festzuhalten. Momentan betreut Winni Rusch ca. 100 Steinkauzbrutkästen, eine phantastische Leistung, wie wir alle finden. Neben dem Steinkauz kommen noch vier weitere Eulen im Kreis Coesfeld vor. Das sind Waldkauz, Schleiereule, Waldohreule und auch der Uhu. Weitere Informationen unter: www.w-rusch.de
Nach der Theorie ging es auf die Obstwiese zu einem Brutkasten. In ihm befanden sich vier Jungtiere. Die Ankündigung erzeugte bei den Teilnehmerinnen intensive Verzückungslaute und als Winni die kleinen Käuze dann auf einen Ast setzte, liefen die Fotoapparate fast heiß. Die Stimmung war super, das Licht klasse und die Models total entspannt. Kurz und gut ein phantastischer Abend.
Um 21:00 Uhr traten wir den Heimweg an. Alle waren glücklich und zufrieden und dankten Winni Rusch, dass sie dabei sein durften.
Text: H.-P. Meßler u. P. Barwe

Samstag, den 15.06.2013

Fotoexkursion: Apollofalterweg in Valwig

Wandern Sie mit uns durch die Weinberge der Mosel auf der Suche nach
dem seltenen Moselapollo. Wir werden viele weitere Schmetterlinge und
Insekten finden, sicher auch Mauereidechsen, vielleicht sogar eine
Zippammer.

Verbindliche Anmeldung erforderlich bis 1 Woche vorher; Teilnehmerzahl:
5 bis 15; Kostenbeitrag 4,- € NABU-Mitglieder frei; Die Anreise zu den
jeweiligen Exkursionsgebieten erfolgt privat . Treffpunkte und Uhrzeiten
werden nach Anmeldung bekannt gegeben (Abfahrt in Herne 7 Uhr) -
Fachkundige Exkursionsleitung: Norbert Kilimann vom NABU Herne

Samstag, den 15.06.2013

Fotoexkursion: Apollofalterweg in Valwig

 

Bei Mordwanzen, Eidechsen und Schmetterlingen

Eine Fotoexkursion des NABU-Herne zum Apolloweg bei Valwig

 

 

Am Samstag um 7 Uhr machten sich 4 Herner Naturfotografen auf dem Weg nach Valwig an der Mosel. Der erste Fotostopp war das Mayener Grubenfeld. Dort wurden in den Stollen per Lichtschranke schon über 11000 Fledermäuse gezählt, und zählt zu dem wichtigsten Fledermausquartier in Deutschland. 16 Fledermausarten wurden dort nachgewiesen. Viele Vogelarten, Eidechsen und Schmetterlinge konnten wir beobachten. Von dort aus ging es nach Valwig an der Mosel um dort den Apollofalter zu fotografieren. Bei 21 Grad aber bei sehr starker Bewölkung machten wir uns auf dem Weg. Der Apolloweg der Ca. 150 Meter über der Mosel liegt. Von dort aus  hat man einen herrlichen Blick über das Moseltal. Die weiße Fetthenne ist die Futterpflanze des Apollofalters. Die wächst in großer Anzahl an den Trockenmauern der Weinterrassen. Überall flitzen die Mauereidechsen die Trockenmauern hoch und runter. Das wahren unsere ersten Fotomotive. Viele Schmetterlinge konnten wir beobachten. Segelfalter, Roter Scheckenfalter, Schwarzer Bär, Breitbinden-Labkrautspanner und viele andere. Wir konnten einer Mordwanze bei der Jagd zuschauen und fotografieren. Aber der Apollofalter  war nicht zu finden. Die Flugzeit des Falters ist Ende Mai bis Mitte Juli. Wir waren zwar zur richtigen Zeit dort aber der kalte Winter und das nasskalte Frühjahr hatte die Flugzeit um 2 bis 3 Wochen nach hinten verschoben. Wie wir hinterher erfahren haben sind die ersten  Apollofalter am Sonntag beobachtet worden. Da hatten wir einfach Pech gehabt. Dann fuhren wir in das NSG Dortebachtal  bei Klotten. Auch hier Mauereidechsen und Schmetterlinge. Ganz besonders angetan waren wir von dem Wasserfall den wir ausgiebig fotografierten. Da wir noch Zeit hatten fuhren wir nach Bremm an der Mosel zu Calmont Steig. Hier sind die steilsten Weinhänge in ganz Europa. Ein wunderschöner Blick auf die Moselschleife rundeten diese Foto Exkursion ab.

Norbert Kilimann  1.Vorsitzender  NABU-Herne

Montag, den 03.06.2013

Termin auf den 17.06.2013 verschoben und ausgebucht !

Exkursion zur Steinkauz-Beringung

Winfried Rusch setzt sich schon seit Jahrzehnten erfolgreich für den
Schutz des Steinkauzes in der Region Coesfeld ein. Heute dürfen wir bei
einer Beringung von jungen Steinkäuzen dabei sein!
Verbindliche Anmeldung erforderlich bis 1 Woche vorher; Teilnehmerzahl:
5 bis 15; kostenfrei; Die Anreise zum Exkursionsgebiet erfolgt privat.
Treffpunkt und Uhrzeit werden nach Anmeldung bekannt gegeben (Abfahrt
in Herne 17:00 h) - Fachkundige Exkursionsleitung: Winfried Rusch
vom NABU Coesfeld

Samstag, den 01.06.2013

Gemeinsam für den Naturschutz: Obstwiese mähen

Alle tatkräftigen Helfer treffen sich nach der Arbeit zum gemeinsamen
Grillen (kostenlos). Treffpunkt: Haus der Natur, Vinckestraße 91, Herne
Uhrzeit: 9.30 Uhr

Obstwiese mähen _ Frühjahr 2013

Der ursprünglich geplante Termin konnte leider nicht realisiert werden. Deshalb trafen sich die zehn tatkräftigen, umweltbewussten Helfer/-innen am Samstag, 01. Juni 2013, 9.30 Uhr um den Job zu erledigen: Die Obstwiese an der Castroper Straße mähen. Denn diese Obstwiese steht seit vielen Jahren unter der Obhut des NABU-Herne.

Nachdem die Maschinen gestartet und die Rechen und Forken verteilt waren, ging es los.

Gottseidank hatte Petrus ein Einsehen und es blieb trocken. Obwohl es nicht zu warm war, kamen die Umweltaktivisten ganz schön ins Schwitzen.

 

Aber so gegen 12 Uhr war der Job erledigt und die Teilnehmer hungrig. Am Haus der Natur fand zum Abschluss ein gemeinsames Grillen statt, bei dem es sich alle bei Bratwurst und Nachensteak schmecken ließen. Verdientermaßen!

 

In der Bildergalerie sind die Naturfreunde bei der Arbeit und beim Grillen zu sehen.

Machen Sie uns stark

Online spenden